Einen tollen Tag erwischte Ole Bischof bei den olympischen Spielen in London. Mit drei hart erarbeiteten Siegen kämpfte er sich taktisch geschickt und mit exellenter Bodenarbeit nach 2008 erneut ins olympische Finale -81 kg vor (Griffkampf und Drehtechnik am Dienstag beim Training). Diesmal hatte sein koreanischer Finalgegner aber das bessere Konzept und noch mehr "Saft", so dass Ole seinen Olympia-Titel von 2018 nicht verteidigen konnte. Die Silbermedaille ist aber ein grandioser Erfolg für Ole. Er ist damit zusammen mit Frank Wienecke der erfolgreichste Deutsche Judoka bei Olympia.
Überraschend und ebenfalls verdient die Silbermedaille erkämpfen konnte sich in der Gewichtsklasse -70 kg Kerstin Thiele aus Leipzig.
Die Bronzemedaille -100 kg erreichte Dimitri Peters, der in der nationalen Ausscheidung um das Olympia-Ticket Benjamin Berla aus NRW abgehängt hatte.
Alle anderen bisher angetretenen deutschen Judoka inklusive der NRW-Kämpferin Miryam Roper (-57 kg) schieden trotz guter Kämpfe leider vorzeitig aus.
Am letzten Judo-Tag der Olympiade erreichte Andreas Tölzer aus NRW nach einem Freilos sowie durch seinen Tölzer-Dreher zum Yoko-shiho-gatame (heute Abend u.a. beim Training) und zwei taktisch erkämpften Siegen das Halbfinale +100 kg. Dies verlor Andreas gegen seinen taktisch geschickten russischen Gegner und verpasste damit das Traumfinale gegen den französichen Superstar: Doch sicherte sich Tölzer nur 20 Minuten später die Bronzemedaille durch seinen Tölzerdreher zum Kami-shiho-gatame.
Die vier Medaillen sind ein tolles Ergebnis für den Deutschen Judo Bund, zumal 135 Nationen sich am olympischen Judo-Turnier beteiligt haben und die Leistungsdichte im Judo so groß ist, dass 23 Nationen Medaillen gewonnen haben.

   

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